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Natürlich Waldbad |
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Was in den Augen der einen wie ein rettender Strohhalm aussah, schien anderen beinahe als eine Nummer zu groß: Um das Waldbad in Georgsmarienhütte vor dem endgültigen "Aus" zu retten, entwickelte die DLRG Georgsmarienhütte e.V. mit viel Elan ein Sanierungskonzept, das mit patenten und kostengünstigen Lösungen den Erhalt des Waldbades für den öffentlichen Badebetrieb gewährleisten sollte. Eigentümerin des Bades ist danach weiterhin die Stadt Georgsmarienhütte, während die DLRG auf der Grundlage eines Pachtvertrages die Betriebsführung übernommen hat. |
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Zu diesem Zweck gründeten die Verantwortlichen in der DLRG die "Betriebsgemeinschaft Waldbad". Nachdem eine versicherungsrechtliche Grundlage für das in Norddeutschland einzigartige Projekt erarbeitet war, unterstützten Verwaltung und Politik der Stadt Georgsmarienhütte die Initiative der DLRG im städtischen Waldbad nach Kräften. Sie gaben im Eilverfahren "grünes Licht" für die Sanierung und bewilligten 70.000 DM (50.000 DM in 1995 und 20.000 DM in 1996) als Materialkostenzuschuss für Renovierung von Dach und Sanitärbereich. |
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Zunächst wird der Erhalt des Traditionsbades gewährleistet werden - langfristig soll das Gebäude zu einem ganzjährig genutzten Ausbildungs- und Rettungszentrum der DLRG ausgebaut werden, das auch anderen Gruppierungen offen steht. Alle Umbaumaßnahmen und vor allem die Sanierung der sanitären Anlagen erfolgen in enger Kooperation mit der Stadt Georgsmarienhütte. Durch diese enge Zusammenarbeit konnte bereits zu Beginn der Saison 1995 der Sanitärbereich unter dem neu eingedeckten Dach des rechten Flügels in Betrieb genommen werden. Im Dezember 1995 wurde der rechte Flügel winterfest verglast und mit einer Heizungsanlage versehen. |
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Ermöglicht wurden die schnellen Fortschritte durch das Engagement von 35 Mitarbeitern und ortsansässigen Firmen, die während der Bauarbeiten ihre "Frau", bzw. ihren "Mann" standen und nicht nur einen reibungslosen Badebetrieb, sondern auch ein attraktives Unterhaltungsprogramm ermöglichten. |
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