Geschichte des Waldbades

 

 

 

Rückblicke

Seit 1897 ist das Waldbad hochsommerliche Attraktion in der Hüttenstadt. Frisches

                

Quellwasser und die ausgezeichnete Lage am Fuße des Lammersbrinkes waren bislang Garanten für natürlich-frischen Badespaß. Und das soll in unseren Augen auch so


                

bleiben !


                

Die kühle Erfrischung hat Tradition: Ende des 19. Jahrhunderts legte der Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein nach dem Ankauf des Kolonats


                

“Schulte to Bühne” eine “Talsperre” an, die Anfang der zwanziger Jahre unter großer Anstrengung zur Badeanstalt ausgebaut wurde. Erst 1957 erhielt das Waldbad


                

sein heutiges Erscheinungsbild. Bis zum “Schwimmbad-Boom” der 70er gehörte das Georgsmarienhütter Naturbad zu den begehrten Schwimmbädern im Osnabrücker Umland.


                

Hier noch einmal die Waldbad-Chronik in Stichworten:

1897 - Talsperre

Nach dem Ankauf des Kolonats “To Bühne” im Juli 1897 errichtete der

                

Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein einen Stauweiher an der Stelle des heutigen Waldbades.


                

Die Wasserfläche damals beträgt zunächst noch 8.450 Quadratmeter, die “Talsperre”


                

wird durch einen sechs Meter hohen und 65 Meter langen Damm angestaut.

1900 - Schwimmende Badeanstalt

Um die Jahrhundertwende entsteht eine auf Fässern und Ponton schwimmende

                

Umkleidegelegenheit mit einem abgegrenzten Nichtschwimmerbecken an der Nordseite.

1924 - Badeanstalt aus Holz

Da sich die Talsperre steigender Beliebtheit erfreut, erhält das Bad bald eine feste Umkleide mit separatem Toilettenhaus auf der Südseite. Gleichzeitig werden ein

                

Nichtschwimmerbereich, Startblöcke, ein Steg und ein kleiner Sprungturm angelegt, der bald einer dreistöckigen (!) Anlage mit eine Wasserrutsche und Federstahl-Sprungbrettern weichen


                

muß.

1956 - Waldbad

Die Pläne für das Waldbad in seiner heutigen Form entwirft das Architekturbüro Eggemann und

                

Wolf. Das Becken umfaßt heute immerhin noch 5.020 Quadratmeter Wasserfläche. Mitte der 70er Jahre erfolgte eine Umstellung des Wasserlaufes. Heute speist ausschließlich Quellwasser das


                

Naturbad.

1994 - Sanierungsprojekt Waldbad

Als 1994 verschiedene Umstände beinahe zum endgültige “Aus” für das Waldbad führen, pachtet

                

die DLRG das Traditionsbad nach konstruktive Verhandlungen mit der Stadt Georgsmarienhütte. Auf diese Weise wird ein gutes Stück Georgsmarienhütter Geschichte erhalten und bleibt


                

weiterhin dem öffentlichen Badebetrieb zugänglich. Für die DLRG hat mit der Sanierung des Waldbades ein neuer Abschnitt in der Vereinsarbeit


                

begonnen: Rat und Verwaltung der Stadt Georgsmarienhütte unterstützen die Initiative der DLRG im städtischen Waldbad nach Kräften. Außerdem fördern die Verantwortlichen das Projekt durch


                

die Finanzierung der Sanierung von Dach und Sanitärbereich sowie durch einen gemeinsamen Spendenaufruf.


                

Die Georgsmarienhütter honorieren dieses Engagement sofort: Von 1994 bis 1996 konnte die DLRG


                

bereits über 30.000 Badegäste begrüßen. Am 10. Mai 1995 gründet sich der Freundeskreis Waldbad e.V.; Anfang Juni 1996 ruft die DLRG


                

Georgsmarienhütte e.V. die “Betriebsgemeinschaft Waldbad e.V. ins Leben, die dem wachsenden Geschäftsbetrieb gerecht werden soll.